Codename: Pott Bull

Wenn es etwas gibt, das Uwe Schürmann überhaupt nicht mag, sind das serienmäßige Autos. Was erklärt, warum sein 2003er Opel Vectra GTS einmalig sein dürfte. In den letzten zehn Jahren ist die Limo von ihrem Besitzer Uwe äußert aufwendig umgebaut worden – als rollende als Reminiszenz an Ruhrpott!

Vectra GTS_2-21
Keine alltäglicher Anblick: Vectra GTS in Nepalgelb sind die Ausnahmen im Straßenbild.

Die Chance im täglichen Leben einem Opel Vectra C GTS in Nepalgelb zu begegnen stehen eher schlecht. Die meisten Autos sind schon damals silbern, grau oder schwarz ausgeliefert worden. Schade eigentlich, weil die ins Goldene driftende Farbe dem sportlichen Vectra steht. „Das dachte ich auch als ich den Opel vor über zehn Jahren aus der verbotenen Stadt nach Gelsenkirchen geholt habe“, grinst Uwe. „Ihr wisst schon, die mit dem D und dem O im Kennzeichen.“

Mir war wichtig, mit meinem Auto ein Stück Heimatverbundenheit zum Ausdruck zu bringen und das Zechensterben zu thematisieren“

Uwe Schürmann, Besitzer

Damit die üppigen Rundlinge tief in die Radbehausungen eintauchen und das Handling des Vectra zeitgleich deutlich knackiger werden konnte, ließ Uwe ein KW-Gewindefahrwerk der Variante 1 einbauen.

Vectra GTS

Der eigentliche Clou sind jedoch weder die Reifen, das Fahrwerk oder die nachgerüsteten Karosserie-Extras (Dachkanten und Kühlergrill von Irmscher, Audi TT-Tankdeckel etc.)…
(Mehr liest du in der aktuellen Ausgabe 2-21)

Bergbau im Revier – und am GTS

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