Doppelter Boden: Rabattschutz

Bei manchen Versicherungsgesellschaften kann optional ein so genannter Rabattschutz vereinbart werden. Das bedeutet, dass der Vertrag nach einem vom Versicherungsnehmer verursachten Unfall nicht zum nächsten Stichtag, meist dem 31.12. eines Jahres, zurückgestuft wird. Allerdings erfolgt auch keine Weiterstufung in die nächst bessere Schadenfreiheitsklasse. Der Rabattschutz kostet bei den meisten Gesellschaften um die 15 % des Jahresbeitrages und kann für Kraftfahrt-Haftpflicht und Vollkasko getrennt vereinbart werden.
Meist ist der Rabattschutz unabhängig von der Produktlinie gesondert zu buchen, bei manchen Gesellschaften ist er bei den Premium-Produkten integriert. Die Vereinbarung des Rabattschutzes ist normalerweise an Bedingungen wie eine bestimmte Schadenfreiheitsklasse (z.B. SF 6) oder Schadenfreiheit innerhalb eines bestimmten Zeitraumes geknüpft (z.B. SF 4 und 2 Jahre Schadenfreiheit, also z.B. keine Verträge die nach einem Schaden kürzlich aus SF 8 zurückgestuft wurden).

Achtung: Wenn der Versicherer später erneut gewechselt werden soll, bestätigt der Vorversicherer nur die tatsächliche schadenfreie Zeit. Das bedeutet, dass bei dem neuen Versicherer gegebenenfalls ein deutlich höherer Beitragssatz zu bezahlen ist, als beim alten, bei dem der Beitragssatz aufgrund des Rabattschutzes “eingefroren“ war.

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