Kapitel 3: Tipps zum richtigen Arbeiten

  • Wenn möglich, sollte man das Auto von Hand waschen. Die Reinigung in einer Waschstraße wird stets Micro-Kratzer verursachen. Das gilt auch für Textil-Waschanlagen, wenn auch in geringerem Maße.

  • Zum Waschen darf kein Spülmittel verwendet werden, da es dem Lack Fett entzieht. Einzige Ausnahme: Bei manchen Versiegelungen wird eine Wäsche mit “Spüli“ vor der ErstbehAandlung empfohlen, um alte Wachsschichten restlos zu entfernen. In allen anderen Fällen ist ein spezielles Auto-Shampoo zu verwenden.

  • Zwei-Eimer-Methode: Ein Eimer mit frischer Car-Bath-Lösung und ein Eimer mit klarem Wasser zum Ausspülen sorgen dafür, dass das Tuch oder der Waschpudel sauber bleiben.

  • Beim Polieren gilt: Man sollte stets mit dem mildesten Produkt beginnen. Führt die sanftere Politur nicht zum gewünschten Erfolg, kann man immer noch zu einem gröberen Mittel greifen.

  • Wachs wird nie mit der Maschine aufgetragen. Ein Applicator-Pad eignet sich gut für diesen Arbeitsgang; reine Naturprodukte können sogar mit bloßen Händen aufgetragen werden. Die SWIZÖL-Profis ziehen letztere Methode vor, weil sie so in einem Schritt den Zustand des Lacks überprüfen können. Bei synthetischen Versiegelungen sollte man Hautkontakt allerdings vermeiden.

  • Mehr hilft nicht mehr, sondern macht nur mehr Arbeit: Wird das Wachs zu dick aufgetragen, ist das spätere Abnehmen des Materials äußerst mühsam. Außerdem wird so ein Großteil des Produkts verschwendet, da überschüssiges Wachs ohnehin wieder abgetragen wird.

  • Von nichts kommt nichts: Auch die beste Fahrzeugpflegeserie wird nicht den gewünschten Erfolg erzielen, wenn sie nicht sorgfältig angewendet wird. Das Reinigen, Polieren und Versiegeln kostet daher viel Zeit. Für die Erstbehandlung einer kompletten Karosserie ist leicht ein volles Wochenende einzuplanen.


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