Ring frei!

Dem Corsa stehen die orangefarbenen Felgen

Marcels Auto ist von weitem zu erkennen

Das OPC-Interieur verfeinerte Marcel gezielt

232 PS leistet der 1,6-Liter-Motor heute

Fotos: T. Pfahl

„Das ist das Auto vom Hess“ – so sollte die Szene den Corsa von Marcel Hess erkennen. Es musste also etwas ganz Besonderes sein, was der Mutterstädter sich da aufbaute. Eine überaus exklusive Basis war schnell gefunden: die Nürburgring Edition. Dass das Sondermodell letztendlich zu einem echten Eyecatcher mit ordentlich Dampf unter der Haube mutierte, ist das Ergebnis zahlloser Schrauberstunden.

Der Anfang seiner Autofahrerkarriere war für Marcel nicht besonders aufregend. Nach dem Erwerb des Führerschein stand ihm zunächst einmal ein Daihatsu Sirion zur Verfügung. Naja, Hauptsache mobil. Auch wenn ihm noch die finanziellen Mittel fehlten, sich ein Auto seiner Wahl zu kaufen, stand schon früh fest, dass selbiges einmal ein Corsa sein sollte.

Die OPC-Optik hat es Marcel angetan

Dann sah er zum ersten Mal die OPC-Version des Corsa D – fortan hatte er ein Ziel, auf das es sich zu sparen lohnte. Den Anfang machte ein Corsa D OPC-line, der immerhin schon recht sportlich aussah und sich ganz gut veredeln ließ. Der Bericht über die Nürburgring-Edition seines Traumautos sorgte kurz darauf für zittrige Finger und lange Diskussionen im Elternhaus.

Der 23-Jährige sprudelte schier über vor Ideen: „Jeder sollte mein Auto auf Anhieb erkennen, ich brauchte dieses gewisse Extra, den Eyecatcher-Effekt sozusagen.“ Was also ließe sich aus dem casablancaweißen Corsa machen? Mit dem Focus ST hatte Ford ein Auto auf die Räder gestellt, das vor allem im markanten Farbton „Electric Orange“ die Szene erfreute. Genau diesen Lack sollten die Räder der Nürburgring-Edition bekommen!

Der Clou findet sich auf den Innenseiten der Räder

Der Azubi besorgte sich die RS2 von MAM in üppigen 8 x 19 Zoll und ließ sie orange lackieren. Ein weiterer Clou sind zweifelsohne die OPC/Nürburgring-Schriftzüge auf den Innenseiten der Felgen. Der Vollständigkeit halber sei auch die Bereifung erwähnt: Sie stammt von Hankook und misst 215/35-19. Zusammen mit dem Bilstein-Fahrwerk ergibt sich so neben der auffälligen Optik auch noch ein verbessertes Handling.

Das lässt Spielraum für ein paar zusätzliche PS: Marcel montierte einen Ladeluftkühler und die Ansaugbrücke von HG Motorsport sowie einen Supersprint-Auspuff. Die Abgasanlage ist ab Kat im 2,5-Zoll-Durchmesser gehalten und beinhaltet zudem einen 200-Zellen-Kat. Nach dem Fototermin gab es zusammen mit Christian von MTL Fahrzeugtechnik noch eine Feinabstimmung der Software, so dass nun 235 PS und 325 Nm anliegen. Damit macht die Nürburgring-Edition ihrem Namen wohl alle Ehre!

Die komplette Story gibt´s in der flash 08/14!

Von: T. Pfahl

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