Reisen statt rasen

Michael rüstete zurück auf "klassisch"

Klare Linie für Kenner und Genießer!

Die BBS-Räder sitzen top in Szene

Fotos: T. Pfahl

Man mag es kaum glauben: Der Kadett C Caravan von Michael Fonfara war einmal ein wahrhaft bunter Vogel. Heute besticht er in erster Linie mit seiner Fülle von Ideen. Zwei Jahre lang hat der Schweizer seinen Kombi zurückgerüstet, restauriert und im blitzblanken Outfit wieder auf die breiten 15-Zoll-Räder gestellt.

Niemand wollte den Kadett C Caravan haben

Gegen die Popmusik der 70er Jahre hat der Produktmanager nichts einzuwenden, irgendwie gehört sie ja auch zum Lifestyle des Kadett-C-Fans. Auch gegen zeitgenössisches Tuning wird er sich niemals wehren. Kritisch wird es, wenn die angehenden Oldtimer in den 80er oder 90er Jahren „veredelt“ wurden. Aber gerade das wiederum brachte Michael und seinen Kadett zusammen: Er hatte einen 1979er Caravan entdeckt, der in der Nähe von Ingolstadt stand und den offenbar niemand haben wollte.

Vermutlich lag das an der violetten Farbe, in der er im Laufe seines Lebens von einem der zahlreichen Vorbesitzer lackiert wurde – ernsthafte Rostprobleme gab es jedenfalls nicht. Michael sicherte sich den kultigen Kombi mit den zwei Türen und überführte ihn auf eigener Achse in die Schweiz. „Der 2.0E hatte kaum noch Leistung, hat aber gehalten“, erinnert sich der aktuelle Besitzer. Zuhause angekommen folgte dann die genauere Bestandsaufnahme: Unter dem gewöhnungsbedürftigen Violett fanden sich an der Beifahrertür sage und schreibe acht weitere Farben.

Es gab viel Arbeit für alle Helfer!

Tatsächlich war der Kadett offenbar einmal Safaribeige gewesen. Jetzt lag auf jeden Fall erst einmal eine Menge Arbeit vor Michael und seinen Helfern, allen voran Ascona-B-Fahrer Fabian Jäggi von den Opel Schüür Freaktal. Für die Kenner der Rüsselsheimer Historie stand natürlich schnell das Stichwort „Berlina“ im Raum. Der Caravan sollte in einer entsprechend gehobenen Ausstattung wieder auferstehen – ohne sich dabei strikt an irgendwelche zeitgenössisch korrekte Details halten zu müssen.

„Berlina“ – das lenkt den Blick natürlich zunächst in den Innenraum – und zwar durch rundum dezent getönte Scheiben. Eine spezielle Folie in der originalen Tönungsstärke ermöglichte die komplette Grüncolorierung. Dahinter wird es rot: Sitze und Verkleidungen erstrahlen in der Farbe der Liebe, darüber erstreckt sich ein schwarzer Himmel. Die Teppiche dazu fand Michael bei PS Autoteile. Der Fahrer bekommt das volle Sportprogramm geboten...

Die komplette Story gibt´s in der flash 08/13!

Von: T. Pfahl

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