Der Zuverlässige…

Fahrwerk nach alter Väter Sitte

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Cool - geschwärzte Windsplitter

Fotos: Marc Timmer

Für den Recklinghäuser Wolfgang "Wolle" Stephan gibt es in Punkto Fortbewegungsmittel keine Kompromisse. Er ist Opelaner durch und durch, so lange er denken kann. Seine ersten eigenen Kilometer sammelte Stephan hinter den Lenkrädern von Manta, Kadett und Ascona B. Dem Letzteren ist er bis heute treu geblieben. In der heimischen Garage stehen sogar zwei Autos dieser Baureihe. Einer davon hat es uns besonders angetan: die aufsehenerregende Replik eines Ascona B 400…

Insgesamt 1.296.487 Käufer haben sich für den treuen und zuverlässigen Ascona B entschieden. Damit stand er lange auf Platz 1 unter den erfolgreichsten Opel-Modellen. Heute, über 30 Jahre nach Einstellung der Produktion, kommen zwei weitere, gewichtige Argumente für den Kauf eines Ascona B hinzu: Emotionen und H-Kennzeichen. “Die beide auf mich zutreffen“, ergänzt Wolle. Schon Großvater Stephan fuhr Opel und vererbte es an Wolles Vater weiter. “Dadurch bin ich mit Autos wie Admiral und Diplomat oder Kadett und Rekord groß geworden“, schwelgt er in Erinnerungen.

Er selbst hat mit einem Opel Rekord B angefangen. Dem folgten Manta B GT/E, eine Kadett C-Limo und ein Ascona B. Der Letztere ist, ebenso wie eine äußerst gelungene Replik des legendären Ascona B 400, bis heute in Wolles Besitz. “Ich bin der Marke über die Jahre treu geblieben“, betont er, “nicht zuletzt, weil die Technik dieser Autos immer problemlos funktioniert“. Den Beweis für diese Überzeugung liefert ein dezenter Aufkleber in der Heckscheibe der 400er-Replika. “Opel – der Zuverlässige“, heißt es hier.

“Ein Glücksgriff“, deutet Wolle auf seinem Ascona B, “ich habe ihn vor zwei Jahren meinem MSC-Essen-Klubkameraden Carschi abgekauft.“ Damals war der als 1,9er Ascona ausgelieferte Opel noch in quietsch-, beziehungsweise signalgelb unterwegs. Er stammt aus bekannter zweiter Hand. Die Historie ist durchweg nachvollziehbar. “Der erste Besitzer war ein Rentner, der zweite Carschi“, dokumentiert Wolfgang, “bei ihm stand der Ascona sieben Jahre unberührt in der Garage, bis er Ende 2011 den Weg zu mir fand - für 2.500 Euro.“

Schon damals war die Verfassung des Opels ausgesprochen gut. Mit Ausnahme der hinteren Radläufe war er de Facto rostfrei. Die Gesamtlaufleistung betrug 105.500 Kilometer und der Zustand war absolut original. Entsprechend gemütlich vollzog Wolle die Metamorphose vom braven B zur 400er-Pistensau. Den Grundstein legte ein BBS-RS-Radsatz in 7 und 8 x 15 Zoll, den Wolle ebenfalls von einem MSC-Clubkameraden, Vollar, erstehen konnte.

Die komplette Story gibt´s in der flash 03/14!

Von: Marc Timmer

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