Opel: Astra OPC Cup 2014

Fotos: Opel

Die Rückkehr von Opel in den Motorsport darf als gelungen bezeichnet werden. Dies gilt nicht nur für die Rallye-Aktivitäten, sondern auch für das  Rundstrecken-Engagement mit dem Astra OPC Cup auf der Nürburgring-Nordschleife. Im Durchschnitt bereicherten 20 der rund 300 PS starken Opel-Boliden das Feld der beliebten VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Die Entscheidung um den Cup-Sieg fiel im letzten Saisonrennen zugunsten von Mario Merten.

Kein Wunder, dass die Vorfreude auf den Start in die zweite Saison des Astra OPC Cups am 29. März mit jedem Tag steigt. Zumal die Verantwortlichen die Wintermonate genutzt haben, um Detailverbesserungen vorzunehmen. Das technische Paket der Fahrzeuge wurde vor allem hinsichtlich der Dauerhaltbarkeit optimiert. Dafür sorgen unter anderem ein neues Getriebe-Paket samt Getriebeölkühler, dessen Verwendung optional ist, sowie ein neuer, für 2014 vorgeschriebener Turbolader, den Opel ohne Mehrkosten an eingeschriebene Teilnehmer ausgibt.

Die neuen Komponenten sind problemlos in existierende Astra-OPC-Cup-Fahrzeuge nachrüstbar, so dass keinerlei Nachteile zu jenen sechs Rennwagen entstehen werden, die Kissling Motorsport über den Winter neu aufgebaut hat. Der Opel-Technikpartner bietet während der Saison auch den technischen Support und stellt die Ersatzteil-Versorgung sicher.

In einem schicken Catering-Zelt wird für das leibliche Wohl der Teams und ihrer Partner gesorgt wird. Rund 130.000 Euro Preisgeld und eine Unterstützung in Höhe von bis zu 3.000 Euro pro Fahrzeug warten auf die Teilnehmer - und nicht zuletzt ein „großartiger Sport in einem tollen Rennwagen auf der schwierigsten und schönsten Rennstrecke der Welt“, so heißt es in der Pressemitteilung.

Den Höhepunkt der Saison stellt zweifellos das nicht zur Langstreckenmeisterschaft zählende ADAC Zurich 24h-Rennen vom 19. bis 22. Juni 2014 dar. Hier wurde ebenfalls eine eigene Klasse für die Cup-Fahrzeuge eingerichtet, in der wegen des riesigen internationalen Zulaufs und des limitierten Gesamt-Startfelds allerdings nur zehn Autos startberechtigt sind. Die Opel-Teams müssen sich also sputen, wenn sie bei der legendären Eifel-Hatz dabei sein möchten.

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